Menschen mit depressionen kennenlernen

Leute kennenlernen mit 50
Contents:
  1. Menschen mit depressionen kennenlernen
  2. Stuttgart leute kennenlernen
  3. Dating mit Depression, Burnout & Co.
  4. Depressionen groups and meetings
  5. „Das Schlimmste ist, seine Krankheit zu verstecken“

Wird einmal die richtige Diagnose gestellt, ist die Lage alles andere als aussichtslos. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Allgemeinbevölkerung für dieses Thema sensibilisiert und aufgeklärt wird: Support skilldate. Profil Reaktivieren. Ich finde aber, wenn man eine schwere psychische Erkrankung hat, sollte man das doch früher ansprechen. Ich rede hier von Suchterkrankungen, Manie, Zwangsstörungen etc. Ich finde Phasen in psychischem Ausnahmezustand nicht geeignet um auf Partnersuche zu gehen. Wenn es etwas vorrübergehendes ist, könnte ich mir vorstellen, zu warten, wenn mich der Mensch interessiert.

Ich war selbst betroffen. In der Zeit davor habe ich sehr wohl gedatet - ich war mir meiner Krankheit nicht bewusst. Dementsprechend schlimm waren die Beziehungsversuche für alle Beteiligten. Ich glaube ich brauchte das, um mich überhaupt irgendwie zu spüren. Medikamentenfrei und ausgerüstet mit einigen guten Techniken, um mich besser wahr zu nehmen. Abwehrstragtegien falls es mir mal wieder schlechter gehen sollte.

Ich kann gut damit umgehen, wenn es jemandem schlecht geht - habe vielmehr Empathie als vorher. Diese haben das hinter sich und verstanden, dass sie was in Sachen gesunderhaltendes Selbstmanagement tun müssen. Das machen sie auch, weil sie mittlerweile wissen, was sie verlieren koennen.

Lesen Sie mal die aktuellen Gesundheitsreports der Krankenkassen, welche die echten Zahlen kennen. Burnout haben zunehmend Geringqualifizierte und Menschen mit unsicherer Zukunftsperspektive, in prekären Lebensverhältnissen, also eher Arbeitslose, Studenten von Exotenfaechern, Hausfrauen in unglücklichen Ehen, Alleinerziehende usw.

Das sind wiederum Menschen, die auf dem Partnermarkt nicht so stark nachgefragt sind und die daher durch Onlinedating eher belastet und frustriert werden, als positive Erlebnisse damit haben. Beruflich bedingt kenne ich Menschen, die jahrelang im Burnout und dessen Folgen kreisten und definitiv nicht in der Lage waren, Onlinedating zu betreiben. Was Sie als Burnout bezeichnen bezieht sich wohl eher auf Boreout - fertig durch Unterforderung.

Dann hat man reichlich Ressourcen für Onlinedating, gibt durch den Frust, den man mitschleift aber auch keinen angenehmen Datingpartner ab.

Daher ebenfalls geringe Erfolgsaussichten bei der Partnersuche. Depression nicht als Stimmungstief oder normale Trauer ist ein Krankheitsbild, welches kaum erfolgreiches Dating zulässt, weil die Stimmungsschwankungen und Erschöpfung zu Unzuverlässigkeit führen, für andere nicht nachvollziehbar sind und jeden anderen auf Partnersuche frustrieren. Weder für den Erkrankten selber noch für denjenigen, der ihm begegnet, werden sich daraus positive Erlebnisse ergeben.

Zwangsstoerungen oder andere schwere psychische Erkrankungen sind Krankheitsbilder oder Diagnosen und insofern kein Teil der Gesellschaft. Erkrankte Menschen sind Teil der Gesellschaft, denn der Mensch besteht aus mehr als aus seiner Diagnose. Genau diese Reduzierung auf die Diagnose erschwert psychisch erkrankten Menschen die Rueckkehr in die Mitte der Gesellschaft. Früher haben Psychotherapeuten ihren Patienten oft Onlinedating empfohlen, um wieder in Kontakt zu kommen. Wer krank ist, sollte alles dafür tun, dass er wieder gesund wird und möglichst nichts was ihm schadet und die ersten Therapieerfolge wieder unterminiert.

Man kann nicht einfach alles in den Topf werfen, um dann am Ende festzustellen, dass es nur zwei Sorten Menschen gibt. Die einen, denen es schlecht geht und immer gehen wird und die anderen, die sich bequem auf der Sonnenseite einrichten. Und auf der anderen Seite ist mir die Sicht zu düster: Man kann ja eh nichts machen, das lese ich daraus. Das ist mir viel zu passiv, dagegen bin ich vehement.

Man kann was tun, trotz Schicksalsschlägen und schwerer Jugend, die immer wieder gerne als Auslöser für alles Mögliche angeführt wird. Gast 13 beschreibt was Interessantes: Da mag was dran sein. Man gerät da an Grenzen. Bis vor kurzem hätte,ich noch geantwortet, dass ich kein Interesse gehabt hätte, jemanden mit einer Depression oder Ähnlichem zu daten.

Mittlerweile habe ich eine Frau kennengelernt, die mir auch recht schnell, noch vor unserem ersten Treffen, sagte dass sie unter Depressionen leidet, aber Medikamentös eingestellt ist.

Menschen mit depressionen kennenlernen

Ich habe diese Frau kennengelernt und ich habe keine Unterschiede zu anderen Menschen festgestellt. Im Gegenteil, diese Frau hat 2 Kinder machte eine Reha, direkt danach stand ein Umzug an, musste sich um eine Umschulung kümmern und trennte sich gerade von ihrem Mann. Vor dieser Frau kann ich nur meinen Hut ziehen.

Ich glaube, das alles hätten viele andere nicht alles auf einmal hinbekommen. Aber wie gesagt, sie war Medikamentös gut eingestellt. Wie sie ist, wenn sie ihre Medikamente nicht nehmen würde, kann ich allerdings nicht sagen.

Stuttgart leute kennenlernen

Mit dieser Erfahrung würde ich heute solche Menschen nicht mehr von vornherein ablehnen, sonder erst einmal kennenlernen. Ich bin auch Betroffene einer lebenslangen unheilbaren Depression. Als ich mich "geöffnet" habe, sprich davon erzählt habe, habe ich zwei Typen von Menschen angezogen. Erstens übergriffige Helfer, die mir sagten was ich zu tun habe. Egal ob potentielle Partner oder potentielle Freundinnen.

Die wussten immer besser wie ich, was mir guttun würde. Die Ratschläge waren nicht nur sinnlos sondern auch extrem belastend - und verschlechterten meine Situation. Zweitens habe ich Menschen angezogen, die meinten, mir gehe es ja mit der Depression so gut - ich habe immer gearbeitet, hatte immer sowas wie einen Haushalt, habe irgendwie auch noch Kontakte gepflecht- dass sie meinten ich seit dazu berufen sie mit ihreer Depression zu pflegen.

Interesting meetings in Deutschland

Also - sie vor dem Leben und seinen Anforderungen zu schützen. Habe ich nicht als meine aufgabe angehesen. Von beiden Typen Mensch habe ich - wenn ich mich nicht so verhalten habe, wie ich deren Meinung nach sollte beispieslweise Psychopharmaka zu nehmen, beispielsweise jedes Jahr in eine Klinik zu gehen und das ganz ganz toll zu finden - beispielsweis ihnen ewig zuzuhören und und und - einen Schwall von Beschimpf8ungen erlebt, von dem ich nicht wusste, wieso, weshalb und warum. Seitdem ich niemand mehr von meinem Zustand erzähle geht es mir persönlich erstens besser. Zweitens lerne ich auch gesündere Menschen kennen, die Übergriffe fallen weg, die Anforderungen an eine Therapeutenrolle ebenfalls - und ich kann meinen Zustand mit mir ausbalancieren.

Notwendigkeit für mich ist eine Wohnung alleine - also zusammenleben in einer Wohnung kommt nicht in Frage - aber ich begründe diese Notwendikgeit nicht mit der bis zu meinem Tode weiterbestehenden Krankheit sondern ganz einfach " Ich bin halt so". Ich kann allen Betroffenen nur raten, auf sich selbst zu hören und am Arbeitsplatz nichts zu sagen, bei Bekannten nichts zu sagen und bei Freunden sehr sehr genau zu prüfen, ob etwas sagbar ist.

Und wenn Freunde dann zu besserwisserischen "Ratgebern" mutieren - schnell und endgültig aus dem eigenen Leben rauswerfen. Ich bin Borderliner, vermeide Partnerschaften und suche auch nicht nach Ihnen. Ich schreibe gerne in diesem Forum, weil ich das Niveau teilweise als recht gut empfinde, bin aber in keiner Singlebörse angemeldet. Leider bin ich ein sehr attraktiver Mann und die Frauen kommen zu mir, das macht es gefühlsmässig sehr sehr schwer. Beruflich bin ich sehr gut und entspannt aufgestellt. Das was ich mache, kann ich gut und laufe auch nicht Gefahr ein Burnout zu bekommen.

Dating mit Depression, Burnout & Co.

Ob ich depressiv bin, ist tagesabhängig. Entweder ich bin depressiv oder extrem glücklich. In beiden Fällen versuche ich mich so weit zu kontrollieren, dass keiner etwas merkt. Ich bin ein ruhiger, freundlicher und zurückhaltender Typ; das hat mir viele Freundschaften eingebracht. Allerdings kennt niemand meine wahre Persönlichkeit, ich muss mich in der Hinsicht sehr unter Kontrolle haben und immer schauen, dass ich auch nicht zu schnell vergesse, was ich Menschen erzähle.

Am Montag kann ich sagen: Ich habe mir für mich eine Übersicht gestrickt, eine Persönlichkeit die ich ganz ok finde und die versuche ich zu leben. Fast alle Menschen merken zwar, dass ich anders bin aber es hat noch nie jemanden gestört oder zumindest hat man es mir nicht gesagt. Der emotionale Druck und die inneren Spannungen sind für mich teilweise sehr hoch aber ich kann sie gut mit trauriger Musik und einem Glas Whisky abbauen. Am nächsten Tag geht es mir dann wieder besser.

Mit Frauen komme ich nur klar, wenn sie nichts von mir wollen. Ansonsten versuchen sie mich meistens zu ärgern, damit ich Gefühle zeige und das macht die Kontrolle sehr schwer für mich. Das sind dann Bombenangriffe und ich versuche solchen Situation zu entkommen. In der Therapie habe ich eine Frau mit histrionischer Störung kennen gelernt und da ist es mir passiert. Sie hat meine Kontrolle mit ihren überschäumenden Leidenschaft völlig gebrochen und ich habe mich verliebt.

Unsere gesellschaftlichen Fascaden waren unnötig geworden, denn wir hatten einen Menschen gefunden, bei dem wir wir selbst sein konnten. Leider wurde das irgendwann öde und es ging in die Brüche. Ich finde das unsere Gesellschaft teilweise schlecht aufgeklärt ist, bezüglich psychologischer Erkrankungen und Störungen der Persönlichkeit. Teilweise sind die Menschen sehr unsensibel, was es für Menschen mit den Erkrankungen nicht leichter macht. Ich denke aber es ist richtig so, wenn sich mehr Menschen mit Erkrankungen und Störungen auskannten, würde die Selbstdiagnoserate wahrscheinlich überhand nehmen.

Depressionen groups and meetings

Und vor dem Hintergrund ist es halt meine Aufgabe stark zu bleiben. Ich war selber trotz meinen depressiven Jahren nie sexuell lustlos - was ja häufig depressiven Menschen nachgesagt wird. Aber wir müssen dann eben weiter Ausschau halten. Es kann auch sein, dass depressive Menschen sich von einer Partnerschaft eine Verbesserung ihres Zustandes erhoffen. Bei einem Freund von mir hat das, zumindest vorübergehend, geklappt: Als er sich verliebt hatte, hat er kurz darauf seine Antidepressiva entsorgt - er brauchte sie nicht mehr. Ich als Depressive empfinde deine Frage als ziemlich unverschämt!

Warum sollten wir, die wir an dieser Krankheit erkrankt sind, nicht auch ein Recht auf Parnterschaft haben? Mir ist es dagegen schon umgekehrt häufig passiert, dass Männer sich zurückziehen, wenn sie nur hören, dass ich unter Depressionen leiden und noch nicht mal etwas davon gemerkt haben, weil ich gerade eine gute Phase habe. Wie schrecklich oberflächlich diese Welt doch geworden ist!

Keiner will mehr irgendwelche Probleme wälzen, sich nicht in andere und schon gar nicht Depressive hineinversetzen. Jeder ist nur noch bei sich selbst, so wie du offensichtlich auch! Da könnte ich umgekehrt ja auch mal etwas provokativ fragen: Warum bist du denn auf der Suche nach einer Partnerschaft, wo du doch offensichtlich null empathisch bist und deinem potentiellen Partner nicht viel geben kannst? Ist das nicht auch unfair von dir? Gast 4: Ich glaube jedoch nicht, dass die Welt schrecklich oberflächlich geworden ist und jeder nur noch nach sich schaut und unempathisch ist.

Aus meiner Sicht tust du mit deiner diesbezüglichen Äusserung vielen empathischen Menschen Unrecht. Das tut einfach weh. Ja, mir ist auch schon aufgefallen, dass in Internetbörsen vor allem in den kostenlosen Portalen viele psychisch Kranke nicht nur Depressive unterwegs sind, die aktuell oder dauerhaft gar nicht bindungsfähig, sogar erwerbsunfähig sind und mit denen es im RL gar keine Berührungspunkte gäbe.

Ein anderer tischte Gründe auf, weshalb er gerade keinen festen Job habe Später, zu spät, kam heraus: Er hatte wegen seiner Psychoprobleme nicht mal eine Ausbildung. Das Internet lädt dazu ein, sich eine Wunsch-Identität zu schaffen. Verständlich, dass kranke Menschen ihre Chance nutzen möchten und sich nach Liebe sehnen, doch der gesunde Partner wünscht sich einen Partner auf Augenhöhe und möchte sich etwas aufbauen, was mit einem psychisch Kranken nicht unbedingt möglich ist.

Da springen vor allem die Leute mit Helfersyndrom an. Anders verhält es sich, wenn ein Partner im Laufe der Beziehung erkrankt Ich denke, das kann man eher bewältigen, aber eine psychische Krankheit von Anfang an ist für einen neuen Partner eine schwere Bürde.

„Das Schlimmste ist, seine Krankheit zu verstecken“

Es ist nicht verwerflich, wenn sich dann jemand zurückzieht, das hat nichts mit Oberflächlichkeit zu tun. In eine psychisch kranke Seele kann ein Gesunder sich gar nicht reinversetzen, das kann doch niemand als Selbstverständlichkeit verlangen oder als Schwäche auslegen! Ein Partner soll ein Partner sein dürfen, der auch mal eine Schulter zum Anlehnen braucht, und kein Therapeut. Was die FS meint, ist glaube ich dass es die Depressiven sind, die sich wenig emphatisch zeigen, wenn mal was passiert und ihnen der Kontakt ihnen über den Kopf wächst, anstatt in einer solchen Phase den Austausch zu suchen oder den Rückzug mal anzukündigen, damit er nicht so aus heiterem Himmel auf den anderen hereinbricht.

Sie handeln in dieser Hinsicht eher impulsiv und nicht vorausschauend. Natürlich gibts das auch bei Nichtdepressiven, den Rückzug. Das sind im Gegensatz zu einer psychischen Krankheit, meist bewusst getroffene Entscheidungen gegen das Weitertreffen dieser Person. Mann kann es verstehen wenn jemand frustriert ist wenn er plötzlich abgewiesen wird. Und der phsychisch erkrankte selbst weis so manchmal selber nicht warum er das tut. Er ist so verstrickt in seine eigene gedankenwelt das er nicht merkt was er damit anderen antut. Ich denke es ist wirklich besser wenn diese leute sich eine partner suchen der zumindestens im ansatz was von der krankheit versteht.

Jeder hat das Recht auf Partnersuche. Und seien wir mal ehrlich, fast jeder hat auch seine kleine Meise. Manchmal aber sitzt sie sehr versteckt und piept nur gelegentlich. Ich traf auch schon auf Frauen mir argen Problemen und ja, liebe FS, sowas kann ganz schön weh tun. In der Tat, manche r mit einer Depression oder einer der vielen anderen möglichen Geschichten merkt offenbar gar nicht, was er da anrichtet, denkt, das ist ganz normal. Ist es ja für ihn auch Ich bin seit vielen Jahren depressiv und trotzdem lebe ich in einer glücklichen Beziehung Ehe. Wenn man seine Probleme erkennt und sich rechtzeitig Hilfe sucht Therapie z.

Schade das soviel Vorurteile gegen Menschen mit Depression da sind. Und Depression kann jeden treffen Insoweit ist es nur legitim, wenn sie das Internet hierfür nutzen, welches ihnen die Möglichkeit gibt, sich umzusehen und mit anderen Kontakt in einer Weise aufzunehmen, die ihnen das RL nicht gibt. Soziale Kontakte können helfen, aus der Depression herauszufinden - die meisten Therapieansätze zielen darauf ab, dass neues Verhalten im bestehenden sozialen Kontext eingeübt wird.

Lieder haben langjährig Depressive ihr soziales Umfeld oft verloren udn versuchen, es interentgestützt weder aufzubauen. Das finde ich erst mal nicht verwerflich. Wenn Du von Menschen mit psychischen Problemen nicht kontaktiert werden willst, dann schreib' dass doch explizit in Dein Profil.

Weil die bei Dir auch nur gering ausgeprägt ist, ist das für Dich kein Verlust. Depressive verhalten sich beim Rückzug auch nicht anders, als sonstige Kontakte, oft weniger kränkend, weil sie sagen, dass ihre Krankheit es ihnen nicht ermöglicht. Und ist es nicht egal, ob sich jemand zurück zieht, weil er meint, dass geht mit Dir und der depression zusammen nicht, oder ob er ein sonstiges Blabla von sich gibt oder gar eine Rüpelei, wie zu alt, zu dick , zu